Entdecker – Austausch

Austausch entdecken!

Initiiert und ein Konzeptentwurf entwickelt wurde von Katharina Bielenberg, Vorstandsmitglied des Komitees. Doch das bisherige Konzept bedurfte der Überarbeitung. Die Praxis entwickelt sich etwas anders. Von dem Wunsch getragen möglichst vielen Neugierigen einen Austausch zu ermöglichen wird versucht, wo nötig, flexibel zu reagieren. So ist organisatorisch inzwischen eine informelle Gruppe entstanden, die den Austausch in Gemeinschaftsarbeit leben lässt und auf die Wünsche der Partner in Frankreich eingegangen ist.

So war es geplant:

Zu bemerkenswerten Veranstaltungen werden „ Entdecker“ in unsere Region eingeladen.  Für ein verlängertes Wochenende finden die Besucher Unterkunft  bei Gastgebern, die ihren Landkreis, ihren Ort und das Anlass gebende Ereignis im Rahmen ihrer Möglichkeiten näher bringen möchten. Die Planungen erlauben individuelle Anteile, Freizeit für die Gäste zur eigenen Verfügung, gemeinsame Unternehmungen u.U. auch kleinerer Gruppen und einen gemeinsamen Abend aller Gäste und Gastgeber. Gegenseitige Unterstützung aller Teilnehmer ermöglicht die Teilnahme auch bei konkurrierenden Verpflichtungen. 
Anders als bei anderen Austauschen erfolgt die Anreise bisher mit Privatfahrzeugen / gemieteten Minibussen, so dass auch vor Ort eine gewisse individuelle Mobilität gegeben ist.

Das weitere Rahmenprogramm sollte nicht straff organisiert sein, sondern vielmehr Raum lassen für individuelle Gestaltung in Abstimmung zwischen Gästen und Gastgebern. Der offene und flexible Umgang mit eigenen Wünschen und Erwartungen und denen der Gäste ist Voraussetzung für eine gute Abstimmung und das Gelingen. Inzwischen hat diese Abstimmung ergeben, dass insbesondere von französischer Seite einem durchgehend organisierten Wochenende der Vorzug gegeben wird. Die Diskussion wird fortgesetzt und ist Teil des gegenseitigen Kennenlernen.

Austausch oder Besuch? Oder beides?  Zu verschiedenen Gelegenheiten hat sich schon gezeigt, dass Gastgeber*innen nicht nur „geben“, sie haben an dem Besuch teil, gewinnen Erfahrungen und Erlebnisse. Dieser Austausch muss nicht notwendigerweise immer gleiche Konstellationen ergeben. Es wird erwartet, dass – bis auf nachvollziehbare Ausnahmen abgesehen – wer Gastfreundschaft in Anspruch nimmt, diese auch erwidert, ggf. auch gegenüber anderen Menschen als deren Gastfreundschaft er in Anspruch genommen hat.

Aufgrund des Konzeptes erhofft sich die Gruppe  insgesamt ein breiteres und für mehr Menschen realisierbares Austauschleben.

Kontakt per mail mit Dorothee Faris:   dorothee.faris(ät)gmx.de  

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